DON
GIOVANNI

15. - 21. August 2014

Don Giovanni bildet einen Höhepunkt im Opernschaffen Mozarts. Die Musik schildert einen Liebhaber, der die geltenden Moralbegriffe verletzt, aber auch zur großer Leidenschaft fähig ist. Der damals 31-jährige Mozart leitete die Uraufführung in Prag im Oktober 1787 selbst.

Den Mittelpunkt bildet die faszinierende und skrupellose Gestalt des Frauenverführers aus Sevilla. In dieses Geschehen reißt er seine Umgebung mit hinein: Donna Anna, die Tochter des Komturs, die er zu verführen versucht und deren Vater er im Zweikampf tötet. Donna Elvira, die er verlassen hat und die zwischen Liebe und Haß schwankt. Zerline, ein junges Bauernmädchen vom Lande, das seiner Werbung fast erliegt. Sein Lebensziel ist es, dasjenige weibliche Wesen zu erobern, in das er momentan verliebt ist. Don Giovannis Gegenspieler ist der Komtur, der Inbegriff von Sitte und Gerechtigkeit. Sein Diener Leporello spielt die Rolle des Harlekins aus der alten Volkskomödie.

Mitwirkende Sängerinnen und Sänger

Sängerinnen und Sänger des Instituts für Gesang und Musiktheater der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Don Giovanni: Till von Orlowsky (15., 17., 20.), Wolfgang Schwaiger (16., 19., 21.)
Il Commendatore: Hoyong Jung (15., 16., 17., 19., 20., 21.)
Donna Anna: Tatiana Rasa (15., 17., 20.), Ana Raquel Paulo (16., 19., 21.)
Don Ottavio: Johan Cho (15., 17., 19., 21.), Max von Lüttgendorff (16., 20.)
Donna Elvira: Anne Ellersiek (15., 17., 19.), Judith Halasz (16., 20., 21.)
Leporello: Matthias Hoffmann (15., 17., 20.), Florian Köfler (16., 19., 21.)
Masetto: David Ostrek (15., 17., 20.), Michael Nagl (16., 19., 21.)
Zerlina: Anita Rosati (15., 17., 20.), Tamara Ivanis (16., 19., 21.)

Solistinnen und Solisten des Schloss Schönbrunn Orchesters Wien

Musikalische Leitung: Maestro Guido Mancusi
Regie: Reto Nickler
Ausstattung: Friedrich Despalmes
Arrangement für Kammeroper: David Ricardo Salazar Rivera